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	<title>Comments on: Variation 1 &#8211; T5 (Ann Cotten)</title>
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	<description>Neue Musik trifft neue Poesie</description>
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		<title>By: n</title>
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		<dc:creator><![CDATA[n]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 20:22:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vielleicht ist es falsch, etwas aus der Hand zu geben, was kein richtiges, kein gutes Gedicht ist. Ich halte es aus mehreren Gründen für brauchbar. Zum einen ist es eben nicht ausgemacht, dass man über ein Auftragsthema ein Gedicht, also etwas, was für sich steht und in einer Werksausgabe nicht irgendwie schief wirken würde, zu schreiben in der Lage sein muss oder kann. Dennoch, meine ich, ist man nicht ausschließlich in den Minuten des Verfassens gelungener Texte ein mehr oder minder zu reflektierter, wenn auch nicht ergebnisorientierter Textarbeit fähiger Schriftsteller. Deswegen muss man die Sachen ja nicht gleich veröffentlichen. Ich lege Texte vor, bei denen mir Ahnungen im Kopf spukten, wie man das vertonen könnte. Ich gebe zu, dass diese Ahnungen sich an Stücken, die ein zwei Jahrhunderte alt sind, orientieren. Bitte das bei Bedarf vollkommen zu ignorieren. Ich lege also Baustellen oder Materialdepots hin. Wenn die Versuche zu nichts Gutem führen, möchte ich die Möglichkeit vorbehalten, die Texte zurückzuziehen oder zu verändern, denn ich habe Zweifel, ob ich sie so, als Mauerblümchen von Musiktexten, in die kalte Welt hinausschicken darf.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist es falsch, etwas aus der Hand zu geben, was kein richtiges, kein gutes Gedicht ist. Ich halte es aus mehreren Gründen für brauchbar. Zum einen ist es eben nicht ausgemacht, dass man über ein Auftragsthema ein Gedicht, also etwas, was für sich steht und in einer Werksausgabe nicht irgendwie schief wirken würde, zu schreiben in der Lage sein muss oder kann. Dennoch, meine ich, ist man nicht ausschließlich in den Minuten des Verfassens gelungener Texte ein mehr oder minder zu reflektierter, wenn auch nicht ergebnisorientierter Textarbeit fähiger Schriftsteller. Deswegen muss man die Sachen ja nicht gleich veröffentlichen. Ich lege Texte vor, bei denen mir Ahnungen im Kopf spukten, wie man das vertonen könnte. Ich gebe zu, dass diese Ahnungen sich an Stücken, die ein zwei Jahrhunderte alt sind, orientieren. Bitte das bei Bedarf vollkommen zu ignorieren. Ich lege also Baustellen oder Materialdepots hin. Wenn die Versuche zu nichts Gutem führen, möchte ich die Möglichkeit vorbehalten, die Texte zurückzuziehen oder zu verändern, denn ich habe Zweifel, ob ich sie so, als Mauerblümchen von Musiktexten, in die kalte Welt hinausschicken darf.</p>
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